Wulf Kramer
veröffentlicht am 09. Apr. 2026
2 Minuten Lesezeit
Auf der didacta 2026 durften wir gemeinsam mit unserem Partner FLS unsere Serie AUFGETANKT präsentieren – und dabei zahlreiche Eindrücke sammeln. Die didacta hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Bewegung aktuell im Bildungssystem steckt. Neue Raumkonzepte, innovative Ansätze und engagierte Akteurinnen und Akteure prägen die Diskussion rund um zukunftsfähiges Lernen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele gute Ideen in der Umsetzung noch an strukturelle Grenzen stoßen. Besonders inspirierend war der Austausch mit Menschen, die Veränderung aktiv vorantreiben wollen. Unser Fazit: Der Wille ist da – jetzt braucht es die passenden Rahmenbedingungen, um ihn wirksam werden zu lassen.
Was uns besonders beeindruckt hat, war die Offenheit und das Engagement der Menschen im Bildungssystem. In vielen Gesprächen wurde deutlich, wie viel Kreativität, Energie und echter Veränderungswille vorhanden ist. Es wird intensiv daran gearbeitet, bessere Bedingungen für Kinder und Jugendliche zu schaffen und Bildung zukunftsfähig zu gestalten.
Gleichzeitig wurde aber auch eine andere Realität sehr klar:
Viele dieser guten Ideen stoßen in der Umsetzung an Grenzen. Häufig fehlen finanzielle Mittel, Förderprogramme sind komplex und schwer zugänglich und in vielen Kommunen fehlen die personellen Kapazitäten, um Projekte strukturiert voranzutreiben.
Der Wille zur Veränderung ist also da – die strukturellen Voraussetzungen halten oft noch nicht Schritt.
Ein besonderes Highlight war für uns der Impulsvortrag von Alida Eberhardt zum Churer Modell. Der Ansatz versteht den Klassenraum als „3. Pädagogen“ – also als aktiven Bestandteil des Lernens. Ein Gedanke, der zeigt, wie wichtig die Gestaltung von Räumen für Bildungsprozesse ist.
Für uns bestätigt sich damit einmal mehr:
Der Bedarf an flexiblen, niedrigschwelligen und schnell umsetzbaren Lösungen wächst. Genau hier setzen wir mit AUFGETANKT an – als Ansatz, der es ermöglicht, neue Raumkonzepte im öffentlichen und schulischen Kontext zu testen und erlebbar zu machen.
Unser Fazit:
Die didacta macht Mut. Sie zeigt, wie viele engagierte Menschen, gute Ideen und konkrete Lösungen bereits vorhanden sind – und gleichzeitig, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Wir bedanken uns bei allen Gesprächspartnerinnen und -partnern sowie bei unserem Partner FLS für die gemeinsame Präsenz auf der Messe.

Alle Informationen zur Serie AUFGETANKT gibt es hier.
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